ANKARA · NASENCHIRURGIE
Die Revisionsrhinoplastik ist eine Operation zur Korrektur von Form- und Atemproblemen, die bei Menschen mit früherer Nasenoperation bestehen geblieben oder später aufgetreten sind.
Warum unterscheidet sich die Revisionsrhinoplastik?
Die frühere Operation hat die Anatomie verändert: Knorpel können verdünnt oder entfernt worden sein, im Gewebe kann Narbengewebe entstanden sein. Deshalb ist die Revisionschirurgie technisch anspruchsvoller als die erste Operation.
Wie die frühere Operation durchgeführt wurde, die verbliebene Gewebestütze und der Zustand der Haut bilden die Grundlage der Planung. Wenn möglich, helfen Operationsberichte und Fotos bei der Beurteilung.
Bei welchen Problemen wird sie aufgesucht?
Krümmung oder Unregelmäßigkeiten des Nasenrückens, Asymmetrie der Nasenspitze, Kollaps der Nasenklappe, Atemprobleme und nach einer Operation entstandene strukturelle Veränderungen gehören zu den Gründen für eine Revision.
In manchen Fällen erfordert die Ursache der Beschwerde keine Operation. Außerdem ist wichtig, dass seit der früheren Operation genug Zeit vergangen ist, damit sich das Gewebe vollständig setzt; der Zeitpunkt der Operation wird nach persönlicher Beurteilung festgelegt.
Knorpelstütze und Transplantate
Bei der Revision können Knorpeltransplantate nötig sein, um das Nasengerüst erneut zu stützen. Als Transplantatquelle kommen das vorhandene Septum, Ohrknorpel oder Rippenknorpel infrage; die Wahl hängt von der benötigten Menge und dem vorhandenen Gewebe ab.
Welches Gewebe verwendet wird, mögliche zusätzliche Schnittbereiche und die damit verbundenen Einschränkungen werden vor der Operation erläutert.
Erwartungen und Risiken
Wegen Narbengewebe und früherer Operation kann die Vorhersagbarkeit des Ergebnisses bei der Revision begrenzter sein; perfekte Symmetrie wird nicht angestrebt, realistische Ziele werden gemeinsam festgelegt. Es bestehen Risiken wie Blutung, Infektion und der Bedarf einer erneuten Korrektur.
In welchen Fällen wird sie erwogen?
- Eine nach früherer Operation unbefriedigende Nasenform
- Ein nach der Operation aufgetretenes Atemproblem
- Strukturelle Veränderungen an Nasenspitze, Nasenrücken oder Nasenklappe
- Eine durch ein Trauma nach früherer Operation gestörte Nasenstruktur
Wie läuft der Prozess ab?
- Prüfung der Vorgeschichte der früheren Operation und der Unterlagen
- Ausführliche Nasenuntersuchung und Beurteilung der Gewebestütze
- Planung von Transplantatbedarf und -quelle
- Operation und frühe Nachbeobachtung
- Langfristige Kontrolle, Beobachtung der Gewebeanpassung
Häufig gestellte Fragen
Wie lange sollte man vor einer Revisionsrhinoplastik warten?
In der Regel wird empfohlen, genügend Zeit abzuwarten, bis sich das Gewebe gesetzt hat und die Schwellung zurückgegangen ist. Der genaue Zeitpunkt wird bei der Untersuchung festgelegt.
Ist die Revisionsrhinoplastik riskant?
Wegen der verminderten Gewebestütze und der Narben ist sie technisch schwieriger. Risiken und realistische Ziele werden vor der Operation ausführlich besprochen.
Muss ich Berichte über die frühere Operation mitbringen?
Falls vorhanden, erleichtern Operationsberichte und Fotos die Beurteilung; fehlen sie, hindert das eine Vorstellung nicht.
